Information, keine Beratung. Das hier ist allgemeine Information, keine Steuer- oder Rechtsberatung und kein Ersatz dafür. Zahlen, Grenzen und Fristen ändern sich mit jedem Steuergesetz — prüfe sie für dein Jahr nach oder frag jemanden mit Zulassung. Wo es um Geld oder Haftung geht, steht das im Text dabei.
Ein gesperrtes Konto trifft härter als jeder einzelne Fehlkauf: Bewertungen, Reichweite und laufende Verkäufe sind auf einmal weg. Die Gründe sind erstaunlich banal.
Was tatsächlich zu Sperren führt
- Markenrechtsverletzungen — Fälschungen, auch unwissentlich.
- Zahlungen an der Plattform vorbei. Der häufigste Grund überhaupt, und er ist in jeder Regelliste verboten.
- Mehrere Konten derselben Person.
- Wiederholte Beschwerden wegen nicht gelieferter Ware.
- Automatisierung, die sich wie eine Maschine verhält: immer gleiche Abstände, hunderte Aufrufe je Stunde.
Was kein Sperrgrund ist
Viele Gerüchte halten sich hartnäckig. Viele Anzeigen an einem Tag, häufiges Ändern von Preisen oder das Löschen und Neu-Einstellen von Artikeln sind für sich genommen keine Verstöße. Sie werden es erst, wenn erkennbar ist, dass eine Maschine dahintersteckt.
Vorsorge
- Zweistufige Anmeldung einschalten.
- Regelmäßig eine Sicherung der eigenen Artikeldaten ziehen — Fotos, Texte, Preise. Wer alles nur auf der Plattform hat, hat bei einer Sperre nichts.
- Nicht die gesamte Existenz auf einen Kanal stellen.