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Leitfaden Steuern und Buchhaltung

Was die Plattform ans Finanzamt meldet

Ab 30 Verkäufen oder 2.000 Euro im Jahr — automatisch.

4 Minuten Stand August 2026

Information, keine Beratung. Das hier ist allgemeine Information, keine Steuer- oder Rechtsberatung und kein Ersatz dafür. Zahlen, Grenzen und Fristen ändern sich mit jedem Steuergesetz — prüfe sie für dein Jahr nach oder frag jemanden mit Zulassung. Wo es um Geld oder Haftung geht, steht das im Text dabei.

Seit 2023 sind Online-Plattformen verpflichtet, Verkäufer an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Grundlage ist das Plattformen-Steuertransparenzgesetz, das eine europäische Vorgabe umsetzt (bekannt als DAC7).

Wer gemeldet wird

Gemeldet wird, wer in einem Kalenderjahr auf einer Plattform **30 oder mehr Verkäufe** tätigt **oder** insgesamt **2.000 € oder mehr** einnimmt. Es reicht eines von beidem. Die Grenze gilt je Plattform.

Was übermittelt wird

Der praktische Unterschied ist ein anderer: Das Finanzamt hat die Zahlen jetzt, bevor du deine Erklärung abgibst. Wenn Meldung und Erklärung auseinandergehen, kommt eine Nachfrage. Deshalb lohnt es sich, die eigenen Zahlen zu kennen — nicht, weil jemand misstrauisch wäre, sondern weil Erklären hinterher immer aufwendiger ist als Aufschreiben vorher.